In Ergänzung zur heutigen Seminarstunde möchte ich kurz zwei Beta Regeln vorstellen, mit denen das Konsequenzargument kein Problem ist und die mit dem Johnson/MacKay Gegenbeispiel (mit dem Würfel) keine Probleme haben)

1) Beta (so beispielsweise in: Alicia Finch & Ted A. Warfield (1998). The Mind Argument and Libertarianism. Mind 107 (427):515-28. Ursprünglich Widerker 1997)

Beta□: N(p), □(p-> q ) also N(q)

(daraus folgt keine Agglomerationsregel)

Konsequenzargument (P = P0 = Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt)

(P1) {(P & L) → F}        Consequence of Determinism

(P2) N (P & L)                      Fixity of the past and laws

(C1) NF

( folgt aus P1, P2, Beta)

2) Man führt einen neuen Modaloperator ein

N*p =df. p und niemand kann oder konnte es bewerkstelligen, dass vielleicht nicht p

Hilfsregel Alpa’: □ p N*pNp

Hilfsregel Beta’: { N*p &□ (p q)}Np

(Agglomeration hat nichts mehr mit dem McKay/Johnson Argument zu tun)

Konsequenzargument nach Brüntrup 2000 (angelehnt an O’Connor 2000)

(1) N* P

(2) N* L

(3) N* (P & L)

(4) {(P & L) → F}

(5) N* F

(6) N F

(1), (2), (4) sind Prämissen, (3) nutzt die Agglomerationsregel für N*, (5) nutzt Beta’, (6) nutzt Alpha’.

Gegenbeispiele oder sonstige Einwände gesucht!